Was gegen Einbrecher hilft – Haus und Wohnung richtig sichern

dieb bricht in haus ein

Ein Einbruch in die Wohnung oder das Haus ist für viele Menschen der Albtraum schlechthin:

Zerbrochene Fenster, aufgehebelte Türen und ein zerstörtes Heim. Nicht nur die gestohlenen Wertgegenstände verunsichern die Wohnungsbesitzer bei einem Einbruch, auch der nagende Gedanke, im eigenen Heim nicht mehr sicher zu sein und dass ein Fremder den persönlichen Besitz durchgewühlt hat, machen den Opfern zu schaffen. Dabei sollten sich nicht nur diejenigen über einen sicheren Schutz vor Einbrechern Gedanken machen, die in der nächsten Zeit in den Urlaub fahren. Auch in dem Moment, wenn man zur Arbeit fährt, einkaufen geht oder sich abends mit Freunden oder Bekannten trifft, können Diebe und Einbrecher bereits ins Haus eindringen und große Schäden anrichten. Deshalb empfiehlt es sich, bestimmte Vorkehrungen zu treffen, um das Haus oder die Wohnung einbruchsicher zu machen.

Grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beachten

Bereits eine gute Nachbarschaft, in der man sich gegenseitig über Personen informiert, die sich komisch verhalten und vielleicht sogar die Gegend vor einem Einbruch auskundschaften, kann sehr wirkungsvoll gegen Einbrüche sein.
Darüber hinaus kann man bei einer längeren Abwesenheit den Nachbarn bitten, seine Mülltonnen mit rauszustellen oder ihm anbieten, die Zeitung für die Zeit zu übernehmen. Sollte dies nicht erwünscht sein, sollte man zumindest die Zeitung abbestellen, damit der Briefkasten nicht überfüllt wird und eventuell anzeigt, dass niemand zu Hause ist.
Zudem sollte man beachten, in sozialen Netzwerken nichts von seiner Abwesenheit preiszugeben, da Einbrecher sich auch im Internet über ihre potenziellen Opfer informieren. Bereits das Beachten dieser grundlegenden Regeln, kann einen Einbruch möglicherweise verhindern.

Einbruchschutz an Fenstern und Türen

Oft lassen sich Fenster und Türen für Einbrecher durch Brechstangen und einfache Schraubenzieher leicht öffnen, da diese sich nicht richtig abschließen lassen oder die Schließzylinder zu weit überstehen. Einbruchhemmende Fenster und Türen sind daher das A und O in der Einbrecher-Abwehr, weswegen ältere Fenster und Türen ausgetauscht werden sollten. Dies gilt besonders für das Erdgeschoss oder den Balkon.

Oftmals können aber auch Fenster und Türen nachgerüstet werden. Ein Zusatzschloss oder Querriegel an der Haustür schreckt die meisten Einbrecher zuverlässig ab. Wichtig zu beachten ist hierbei, dass auch die Nebeneingänge so gesichert sein sollten wie die Haustür, da diese sonst zu einem lohnenden Ziel für Einbrecher werden. Rollläden vor den Fenstern werden meist von den Einbrechern nicht angerührt, da diese meist zu schwer sind um sie hochzuheben.
Doch auch das teuerste Fenster ist nicht sicher, wenn es in Abwesenheit des Bewohners gekippt wird oder gar offensteht. Deshalb sollten Fenster und Türen grundsätzlich verschlossen sein, wenn sich niemand im Hause befindet.

Beleuchtung mittels Zeitschaltuhr

Einbrecher kommen gar nicht erst auf den Gedanken in ein Haus oder in eine Wohnung einzubrechen, wenn diese davon ausgehen, dass jemand zuhause ist. Die vermeintliche Anwesenheit der Bewohner kann durch Zeitschaltuhren, die abends zum Beispiel die Beleuchtung im Garten oder in den Fenstern steuern, einfach vorgetäuscht werden. Hier sollte darauf geachtet werden, die Zeiten der Zeitschaltuhr zu verändern, so dass keine Routine aufkommt. Auch Bewegungsmelder, die im Außenbereich des Hauses angebracht werden, schrecken die meisten Einbrecher wirksam ab.

Alarmsysteme gegen Einbrecher

Die Anschaffung eines elektronischen Sicherheitssystems erscheint im ersten Moment sehr teuer, kann aber im Ernstfall die mechanischen Sicherungssysteme des Hauses oder der Wohnung sinnvoll ergänzen. Einbrecher können somit zuverlässig abgeschreckt werden, da die Alarmanlage diesen nicht genug Zeit lässt, in das Objekt einzubrechen, geschweige denn die Wohnung oder das Haus zu durchsuchen.

Professionelle Beratung durch die Polizei und Sicherheitsexperten

Die Polizei und auch Sicherheitsexperten wie der Schlüsseldienst-Experte Luzern bieten oftmals kostenlose Beratungsgespräche an und zeigen individuelle Schwächen des Objekts auf. Zudem werden Alternativen aufgezeigt, die das Eigenheim sicherer machen. Auch staatliche Zuschüsse sind bei Maßnahmen gegen Einbruch unter Umständen möglich.

Sicherheit durch Siegel

Einbruchhemmende Produkte, ob Querriegel oder Schlösser, werden durch bestimmte Siegel gekennzeichnet, die darüber informieren sollen, welche Sicherheitsstufe die Produkte entsprechen. Hier sollte auf die Qualität und die Schutzklasse der Sicherheitsprodukte achten. Eine Haustür sollte zum Beispiel mindestens der Klasse 4 entsprechen, um Einbrechern Einhalt zu gebieten.

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Häuser Varianten

haus mit audi vor der türe

Einfamilienhaus

Ein Einfamilienhaus ist ein sehr private und individuelle Form des Wohnens. Diese Art von Häuser haben eine Abstand zur naheliegenden Bebauung (anderen Häsuern), sind also freistehend. In der Regel sind sie 1 bis 2-geschossig und haben ein ebenes Geschoss sowie eine Garage im oder am Haus.

Wegen ihres höhreren Material-, Flächen- und Energieverbrauchs sind Einfamilienhäuser teurer als andere Wohnformen. Sie bieten auf der anderen Seite aber die Möglichkeit der individuellen Ausbau- und Erweiterbarkeit zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. Terrassenanbau).

Reihenhaus

Das Reihenhaus besteht aus einzelnen, aneinandergereihten schmalen Häusern die eine Wohneinheit bilden. Eine gut Ausnutzung der Grundstücksfläche wird hier gewährleistet. Die einzelnen Wohneinheiten sind 2-3-geschossig und bilden eine Einheit. Durch Gebäudevorsprünge können optisch abgrenzende Gestaltungen erzielt werden. Die Grundstücke sind eher klein und damit kostensparend. Viel Platz zur Gartengestaltung ist nicht vorhanden.

Doppelhaus

Das Doppelhaus stellt ein Kompromiss zwischen dem freistehenden Einfamilienhaus und dem Reihenhaus dar. Beide Haushälften sind identisch im Aufbau und durch eine Trennwand verbunden. Sie ermöglichen nur geringe Grundstücksbreiten und sind im Gegensatz zu Reihen oder Kettenhäusern nur seitlich umgehbar. Die Nähe zum Nachbarn erfordert eine gewisse Akzeptanz.
Das Doppelhaus ist durch die geringere Fläche, Energie- und Materialverbrauch weniger kostenintensiv.

Stadthaus

Stadthäuser sind Reihungen einzelner individuell gestalteter Wohnhäuser. Sie sind 3-geschossig und haben oft eine zweite kleinere Wohnung in sich. Das „Stadtbild“ wird durch die dichte Lage zur Strasse und der Höhe des Hauses geprägt

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